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Der Junggesellenabschied
Die letzte Party vor der Ehe
Der Junggesellenabschied ist ein Brauch aus Großbritannien, der mittlerweile aber auch im Rest Europas gefeiert wird. Die „stag night“, wie der Junggesellenabschied in England heißt, wurde ursprünglich vom Vater des Bräutigams organisiert und war eine eher förmliche Angelegenheit. Bei diesem traditionellen Junggesellenabschied erschienen die männlichen Familienmitglieder beider Familien im schwarzen Anzug und unterhielten sich ausgiebig mit dem Bräutigam über die Bedeutung der Heirat und seine Ehetauglichkeit.
Heute wird der Junggesellenabschied meist vom Trauzeugen des Bräutigams organisiert und ist eine richtige Männerparty: Deshalb beginnt der Junggesellenabschied oft mit Action, wie einer Spritztour in einem gemieteten Sportflitzer oder Bungee-Jumping. Dann geht es ab in die Kneipe, wo richtig gefeiert wird und nicht selten ist eine Striptease-Tänzerin das Highlight auf einem Junggesellenabschied. Die ganze Feier ist von reichlich Alkohol begleitet und oft werden daneben allerlei sexy Partyspielchen mit dem Bräutigam veranstaltet: er muss möglichst viele Küsse oder Telefonnummern von Frauen einsammeln, im Sexshop einkaufen gehen, oder Ähnliches.
Der Junggesellenabschied für die Damen
Ein neuerer Brauch ist, dass auch Frauen einen Junggesellenabschied feiern. Die „hen night“, wie die Feier in England heißt, war zunächst eine Art Kaffeekränzchen, bei dem die Braut mit Reizwäsche, Kochbüchern, Babywäsche und anderen nützlichen Dingen für die Ehefrau beschenkt wurde. Heute steht der Junggesellenabschied der Frauen dem der Männer aber in nichts mehr nach: Man feiert, trinkt und spielt lustige Spiele mit der Braut. Und nicht selten ist ein Stripper der Höhepunkt auf einem Junggesellenabschied für Damen!
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