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Blick in die Zukunft mit dem Pendel
Warum schwingt ein Pendel? Wird es von unserem Unterbewusstsein gesteuert oder folgt es nur physikalischen Gesetzen?
Ein einfaches Pendel und eine Pendelkarte kann jeder ohne großen Aufwand selbst herstellen. Man braucht dazu nur einen kleinen Gegenstand, etwa einen Ring, eine Schraubenmutter oder eine Nadel und ein Stück Faden, an dem man den Gegenstand befestigt. Eine Pendelkarte kann man selbst aufzeichnen. Grundform ist ein Kreis, der in Felder aufgeteilt ist. In diese Felder kann man zum Beispiel verschiedene Berufe schreiben. Hält man nun das Pendel über die Karte und konzentriert sich auf die Frage, welcher Beruf der richtige für einen sei, schwingt das Pendel über das Feld, das am besten zum Pendler passt - soweit die Theorie. Auch über Fotos oder Briefen kann man ein Pendel schwingen lassen, festgelegte Bewegungen, wie ein Kreis nach rechts, stehen für bestimmte Antworten.
Warum sich ein Pendel bewegt
Das Pendel, also der Körper an der Schnur, schwingt hin und her, sobald man die Schnur bewegt. Die Schwerkraft sorgt dafür, dass sich das Pendel regelmäßig um seinen Schwerpunkt hin und her schwingt. Diese regelmäßige Bewegung wird auch für mechanische Zwecke verwendet, zum Beispiel bei Pendeluhren. Das Pendel als Orakel folgt denselben physikalischen Gesetzen.
Doch warum schlägt das Pendel in eine bestimmte Richtung aus? Hier kommt der so genannte ideomotorische Effekt ins Spiel. Beschrieben wurde er um 1850 von William B. Carpenter, er wird auch Carpenter-Effekt genannt. Der Biologe ging davon aus, dass jede Vorstellung einer Bewegung mit dem Antrieb, diese Bewegung auszuführen, gekoppelt ist. Muskelspannung und Atmung verstärken diesen Effekt. Alleine der Gedanke, dass sich das Pendel bewegen wird, sorgt also schon dafür, dass das Pendel tatsächlich schwingt.
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