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Schröpfen - eine uralte Heilmethode
Mit Unterdruck zu einer besseren Durchblutung
Das Schröpfen gehört zu den ältesten Heilverfahren - und ist bis heute ein Teil der traditionellen chinesischen Medizin. Beim Schröpfen wird ein Glas, das so genannte Schröpfglas, erhitzt. Dazu wird ein mit Alkohol getränkter Wattebausch in das Glas gegeben und angezündet. Das erhitzte Glas wird auf die Haut des Patienten aufgesetzt. Beim Auskühlen entsteht ein Unterdruck, der die Durchblutung der Haut anregt. Lymphflüssigkeit und Blut werden abgeleitet. Das Schröpfen regt außerdem das vegetative Nervensystem an.
Schröpfen - blutig und unblutig
Man unterscheidet zwei Arten des Schröpfens: Beim unblutigen Schröpfen wird das Glas auf die Haut aufgesetzt, je nach Dauer und Intensität der Behandlung rötet sich die Haut oder es entsteht ein Bluterguss - vergleichbar mit einem Knutschfleck. Eine besondere Form des unblutigen Schröpfens ist die Schröpfmassage: Die Gläser auf der Haut hin- und herbewegt, nachdem sie sich fest gesaugt haben.
Beim blutigen Schröpfen ritzt der Schröpfer die Haut einige Millimeter tief ein und setzt dann das Glas auf. Durch den Unterdruck blutet die Wunde stärker. Dadurch sollen vermehrt Schadstoffe ausgeschwemmt werden.
Wann kann Schröpfen helfen?
Typische Anwendungsgebiete für das Schröpfen sind Schmerzen, Verspannungen, Rheuma, Magen-Darm-Probleme wie das Reizdarmsyndrom oder Erkältungen. Doch nicht allen Patienten hilft das Verfahren: Bei Hauterkrankungen, Nierenleiden und Blutern sollte auf das Schröpfen verzichtet werden.
Typische Anwendungsgebiete für das Schröpfen sind Schmerzen, Verspannungen, Rheuma, Magen-Darm-Probleme wie das Reizdarmsyndrom oder Erkältungen. Doch nicht allen Patienten hilft das Verfahren: Bei Hauterkrankungen, Nierenleiden und Blutern sollte auf das Schröpfen verzichtet werden.
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