Zu wenig Schlaf oder chronisch krank?

Müdigkeit - wenn das Aufstehen zur Qual wird

Müdigkeit - wenn der Körper sich nach einer Pause sehnt

MüdigkeitMüdigkeit - mit diesem Zustand muss sich jeder immer wieder auseinandersetzen. Sei es durch zu wenig Schlaf, Stress im Job oder harter körperlicher Arbeit. Dann signalisiert der Körper, dass er Ruhe braucht, um sich zu erholen. Er benötigt Schlaf, um die Müdigkeit zu vertreiben. Wobei die Schlafdauer je nach Alter variiert. So benötigen Schulkinder etwa zehn Stunden, gesunde Erwachsene im Schnitt siebeneinhalb Stunden Schlaf. Im Alter nimmt das Schlafbedürfnis wieder etwas ab. Im Normalfall wacht der Mensch morgens erholt und erfrischt auf und hat genug Energie für das Tagwerk getankt. Die Müdigkeit ist verflogen. 

Chronische Müdigkeit - wenn die Erschöpfung bleibt

Nicht bei allen Menschen stellt sich nach ausreichend Schlaf der gewünschte Effekt der Erholung ein. Die Müdigkeit bleibt auch nach dem Aufwachen bestehen und geht einher mit Erschöpfung und Antriebslosigkeit. Wenn dies dauerhaft geschieht, kann es sich um chronische Müdigkeit handeln  - unter anderem auch bekannt als Fatigue-Syndrom. Rund 20 Prozent meist erwachsener Menschen in Deutschland sind davon betroffen. Die Ursachen hierfür sind vielfältig und reichen von Stoffwechselstörungen, Folgen einer Viruserkrankung bis hin zu Nebenwirkungen von Medikamenten. Hauptursache von chronischer Müdigkeit ist in der Regel jedoch seelische Belastung beispielsweise durch Sorgen in finanziellen oder familiären Bereichen. Auch ein Defizit an ausreichend Bewegung kann zu chronischer Müdigkeit führen. In jedem Fall ist es angeraten, zusammen mit einem Arzt, die richtigen Schritte wie die stufenweise Änderung des Lebensstils und des Tagesablaufs einzuleiten, um wieder ein vernünftiges Verhältnis zum Schlaf zu erhalten und der Müdigkeit Herr zu werden.

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