Trotz intensiver Forschung kein Medikament auf dem Markt

Malaria-Impfung noch nicht möglich

 Es gibt jedoch eine wirkungsvolle Prophylaxe

Malaria-ImpfungEine Malaria-Impfung gehört bei Reisen nach Zentralafrika, vor allem nach Kenia, eigentlich ganz oben auf die Vorbereitungsliste. Denn es handelt sich bei der Malaria um eine Tropenkrankheit, die nicht selten zum Tod führen kann. Allerdings ist es der medizinischen Forschung trotz intensiver Bemühungen bis dato noch nicht gelungen, einen entsprechenden Wirkstoff für eine Malaria-Impfung zu entwickeln. Es gibt jedoch Medikamente, die bei Reisen in Risikogebiete wie Afrika, Asien und Südamerika prophylaktisch eingenommen werden sollten, um das Immunsystem im Falle eines Moskitostichs zu stärken und einer Malaria Erkrankung vorzubeugen. Zudem werden die gleichen Schutzmaßnahmen gegen Mückenstiche empfohlen, die auch für die hiesigen Breitengrade gelten: Lange Kleidung, Fliegengitter und Moskitonetz.

Es fühlt sich an wie Grippe, ist aber keine

Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation WHO sterben jährlich rund eine Million Menschen an Malaria. Die medizinische Forschung arbeitet weiter mit Hochdruck an der Entwicklung eines Wirkstoffes für eine Malaria-Impfung. Erste positive Fortschritte konnten bereits erzielt werden, es wird jedoch noch einige Zeit dauern, bis ein entsprechendes Präparat zur Malaria-Impfung in den Arztpraxen zur Verfügung steht. Die Symptome der Malaria, auch Sumpf- oder Wechselfieber genannt, ähneln zunächst denen einer Erkältung oder Grippe: hohes, teils immer wiederkehrendes Fieber, Schüttelfrost, Krämpfe und Beschwerden im Magen-Darm-Bereich. Die Inkubationszeit beträgt je nach Malaria-Art (tropica, tertiana, quartana) eine bis sieben Woche(n). Übertragen wird die Malaria durch eine weibliche Stechmücke - besser bekannt unter dem Namen Moskito. Vor allem in Kenia, der Malaria-Hochburg Zentralafrikas, dürfte man die Fortschritte bezüglich einer Malaria-Impfung mit Spannung verfolgen.

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