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Atkins Diät: Abnehmen ohne Kalorienzählen
Ist eine Low-Carb Diät gesund?
Die Atkins Diät, benannt nach ihrem Erfinder Dr Robert Atkins, ist eine proteinreiche und kohlenhydratarme (Low-Carb) Ernährung, die zur Gewichtsreduktion eingesetzt wird. Die Diät beruht auf der Annahme, dass der Körper bei einer Ernährung ohne Kohlenhydrate dazu gezwungen wird, Energie aus Fettreserven zu gewinnen. Dabei sollen Fettsäuren in der Leber in Ketonkörper verwandelt werden. Eine erhöhte Konzentration dieser Stoffe wird als Ketose bezeichnet. Da dieser Zustand bei der Atkins Diät angestrebt wird, bezeichnen sich Anhänger der Ernährungstheorie oft auch als „Ketarier“.
Während der Atkins Diät sind kohlenhydratreiche Lebensmittel wie Kartoffeln, Brot und Nudeln verboten. Bei proteinreichen Nahrungsmitteln wie Fisch, Wurst, Sahne und Eiern darf man dagegen trotz ihres hohen Fettgehalts ordentlich zuschlagen. Kalorien müssen dabei nicht gezählt werden und hin und wieder darf man sich dabei sogar ein Glas Alkohol gönnen.
Bei der Atkins-Diät durchläuft man vier verschiedene Phasen. Ziel der ersten Phase ist es, möglichst schnell den Zustand der Ketose zu erreichen. Deshalb dürfen in dieser Phase nur bis zu 20g Kohlenhydrate pro Tag aufgenommen werden. So soll der Blutzuckerspiegel niedrig gehalten werden und Fett zur Energiegewinnung verarbeitet werden. Vitamine und Mineralstoffe werden dabei durch Zusatzpräparate aufgenommen. In der zweiten und dritten Phase der Atkins Diät wird die Kohlenhydrataufnahme leicht gesteigert, während man weiter abnimmt. In der vierten Phase nimmt man eine Menge an Kohlenhydraten zu sich, bei der das erreichte Gewicht im Lot gehalten wird. Diese Ernährungsform sollte nach Atkins Auffassung für den Rest des Lebens beibehalten werden, um das Gewicht auf Dauer stabil zu halten.
Die Atkins Diät wurde erstmals in den 70er Jahren durch das Buch „Dr Atkins Diät Revolution“ bekannt. 1989 gründete Atkins die erfolgreiche Firma „Atkins Nutritionals Inc.“, die Low-Carb Produkte im Sinne der Diät vertrieb. 2005 musste das Unternehmen allerdings Insolvenz beantragen, weil sich die Atkins-Produkte immer schlechter vermarkten ließen.
Zur plötzlichen Unpopularität der Atkins Diät trug sicher der Tod von Robert Atkins im Jahr 2003 bei, der nach Mediengerüchten an Herzversagen und Übergewicht gestorben sein soll. Zudem hatten verschiedene Studien die Risiken der Atkins Diät bekannt gemacht. So begünstigt die fettreiche Ernährung nach Meinung vieler Experten einen hohen Cholesterinspiegel, Bluthochdruck und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Viele wichtige Vitamine und Ballaststoffe fehlen bei der Diät gänzlich und Eiweißstoffe aus Fleisch und Alkohol können sogar Erkrankungen wie die Gicht und Nierenleiden fördern. Langzeitstudien zur Atkins-Diät fehlen bisher noch, um die dauerhaften Auswirkungen der umstrittenen Low-Carb Ernährung auf den Körper zu untersuchen.
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Atkins Diät
Die Atkins Diät ist doch gesundheitsschädigend. Ich finde, dass Diäten überhaupt nicht der richtige Weg sind, um Übergewicht loszuwerden. Man sollte sich eher an einen Verhaltenstherapeuten wenden und herausfinden, welche psychologische Rolle das Essen spielt.
Gruß Sabine
Ist das nicht...