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Der Verlust von sexueller Lust und Begehren
Libidoverlust - Wenn das Verlangen schwindet
Der Libidoverlust beschreibt den temporären Verlust von sexueller Lust und sexuellem Begehren
Libidoverlust beim Mann
Wenn Männer unter Libidoverlust leiden, ist das häufig auf eine ungenügende Produktion des männlichen Sexualhormons Testosteron zurückzuführen. Manchmal tritt Libidoverlust im Rahmen bestimmter Krankheiten auf. Diese sind meist psychischer Natur wie Depressionen oder Anorexie, aber auch physische Krankheiten wie Leberzirrhose oder Eunuchismus ziehen oft einen Libidoverlust nach sich. Erektionsstörungen sind hingegen nur selten mit einem Libidoverlust zu begründen. Die Ursache liegt hier schlicht in der mangelnden Erektionsfähigkeit.
Libidoverlust bei der Frau
Meist ist auch bei der Frau der Libidoverlust hormonabhängig, allerdings variiert die Stärke der Libido ohnehin im Rahmen des Menstruationszyklus. An den Tagen des Eisprungs ist die Lust normalerweise besonders groß. Verspüren Frauen gar kein Bedürfnis nach Sex, können vielfältige Ursachen dafür verantwortlich sein. Zum Beispiel kann die Einnahme oder Unverträglichkeit der Pille, eine gynäkologische Erkrankungen wie ein schmerzender Unterleib oder die psychischen Nachwirkungen eines operativen Eingriffs wie die Entfernung der Gebärmutter hinter dem Libidoverlust stecken.
Therapie und Prävention
Da es sich bei einem Libidoverlust nicht um eine Krankheitserscheinung, sondern um einen natürlichen Vorgang handelt, ist die Einnahme von Medikamenten meist unnötig. In einer festen Beziehung kann ein offenes Gespräch mit dem Partner helfen, die Ursachen aufzudecken und zu beseitigen. Ansonsten kann man sich auch professionelle Hilfe suchen und sich an einen Sexualtherapeuten wenden. Um einem Libidoverlust vorzubeugen, empfiehlt es sich, hohe psychische Belastung und Stress zu vermeiden und das Sexualleben abwechslungsreich zu gestalten. Dann hat ein schleichender Libidoverlust keine Chance.
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