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Rosazea - eine unangenehme Hautkrankheit

Symptome, Ursachen und Therapiemethoden

Rosazea ist eine Hautkrankheit, die vor allem bei Erwachsenen auftritt. Typisch für das Krankheitsbild sind erweiterte Äderchen, Rötungen, Schwellungen und Pickel im Gesicht. Dabei ist besonders das mitllere Gesichtsdrittel betroffen.Bei manchen Patienten werden auch die Augen von einer Rosazea-Erkrankung in Mitleidenschaft gezogen, die hier Bindehaut- und Hornhautentzündungen hervorrufen kann. Einige (meist männliche) Patienten leiden aufgrund der Rosazea  unter einer Knollennase, die durch starke Wucherungen der Talgdrüsen entsteht. Die Krankheit ist nicht gefährlich, kann aber zu einer hohen psychischen Belastung führen und das Selbstwertgefühl beeinträchtigen.


Rosazea-Symptome


Zunächst zeigen sich die Syptome einer Rosazea in anhaltenden Rötungen und feinen roten Äderchen im Gesicht (Grad 1). Verschlimmert sich die Krankheit, so kommen entzündliche Pusteln und Papeln hinzu (Grad 2). Später kann es dann zu entzündlichen Knoten und flächigen Einlagerungen kommen (Grad 3). Die Haut ist stark gerötet und bei einer Mischform mit Akne können zusätzlich auch Mitesser auftreten, so dass die Krankheit in diesem Fall oft nicht erkannt wird.


Ursachen einer Rosazea


Die Ursachen für eine Rosazea-Erkrankungen sind wissenschaftlich noch nicht geklärt. Man vermutet einen Zusammenhang mit der Blutgefäßversorgung zwischen Gehirn und Gesichtshaut. Auch psychische Faktoren wie Stress und Angstsituationen werden für die Krankheit verantwortlich gemacht. Die Auslöser für Rosazea sind von Patient zu Patient verschieden. Im Allgemeinen wird die Krankeit durch Faktoren, die die Haut reizen oder die Blutgefäße erweitern, begünstigt. So zum Beispiel durch Kälte, Hitze, Temperaturschwankungen, scharfe Gewürze und Alkohol.


Rosazea-Therapie


Eine Rosazea-Therapie ist schwierig, langwierig und eine Heilung nicht immer möglich. Die Symptome können aber mit Hilfe von Salben, Cremes und Antibiotika generell gemildert und oft auch ganz beseitigt werden. Auch eine Photoderm-Therapie, bei der gerötete Äderchen mit Hilfe einer Blitzlampe verödet werden, Lymphdrainagen oder Behandlungen mit Vitamin-A-Säure können bei Rosazea helfen.
 

Neue Rosazea Studie macht Hoffnung

Eine neu veröffentlichte Studie (2009) macht Hoffnung: etwa 50% der Rosazea Betroffenen in der Studie hatten zu viele Bakterien im Dünndarm. Wurden diese Bakterien antibiotisch bekämpft, verschwand die Rosazea bei vielen Patienten und auch in einer neunmonate später erfolgten Folgeuntersuchung waren bestätigten sich die Ergebnisse. Natürlich kann dies nur jenen Betroffenen helfen, die zu viele Bakterien im Dünndarm haben.

Mehr Infos: antiakne.com/rosazea-bakterien-im-dunndarm