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Grippe: Symptome und Behandlung
So erkennen und behandeln Sie eine echte Grippe
Wer einmal eine „echte“ Grippe gehabt hat, wird sie nie mehr mit einer Erkältung bzw. einem grippalen Infekt verwechseln. Die so genannte Influenza, eine akut auftretende, fieberhafte Infektion, wird durch Influenzaviren ausgelöst. Die Übertragung der Grippe erfolgt in der Regel durch Tröpfchen, nämlich durch Niesen, Husten, Händeschütteln oder bei einer Unterhaltung. Hat man sich angesteckt, dauert es wenige Stunden bis hin zu mehreren Tagen bis zum Ausbruch der Grippe. In den ersten sieben Tagen nach der Ansteckung ist erhöhte Vorsicht geboten: Während dieser Zeitspanne können die Viren auch auf andere Menschen übertragen werden.
Eine echte Grippe dauert bis zu zwei Wochen
Die Symptome der Grippe bestehen in plötzlich auftretendem hohem Fieber, starken Glieder- und Kopfschmerzen und allgemeinem Schwächegefühl. Bei einer Grippe treten begleitend Schnupfen und Halsentzündung, trockener Husten und Schüttelfrost auf. Verläuft die Grippe ohne Komplikationen, gehen die Symptome wie Fieber und Gliederschmerzen nach etwa sieben Tagen zurück. Schnupfen, Husten und Schwächegefühl können den Organismus bis zu zwei Wochen lang beeinträchtigen. Eine Grippe ist deshalb so gefährlich, weil die Atemwege für weitere Infektionen anfällig sind, wie beispielsweise eine Lungenentzündung. Ein Rachenabstrich oder ein Bluttest bringen Klarheit, ob es sich um eine echte Grippe handelt. Die wirksamsten Grippemittel sind solche, die die Ausbreitung der Grippeviren im Körper verhindern. Diese sogenannten Neuraminidase-Hemmer blockieren ein Enzym, das für die Vermehrung der Viren nötig ist. Nimmt man ein solches Grippemittel schnellstmöglich nach der Infektion ein, verläuft die Grippe meist deutlich leichter.
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