Verspannungen und Schmerzen lindern

ISG Syndrom

Das ISG Syndrom beschreibt eine Blockade im Iliosacralgelenk, die verschiedene Ursachen haben kann. In vielen Fällen ist die Krankheitsdauer langwierig und kann sehr schmerzhaft sein.

ISG SyndromUrsachen

Hervorgerufen wird das ISG Syndrom von Überbeanspruchungen im Sport, monotonen Haltungen beim Sitzen und Schlafen, Differenz der Beinlängen, Fehlstellungen der Beine oder Übergewicht.  Dabei kommt es beim ISG Syndrom je nach Belastungen zu Schmerzen im Hüftbereich. In akuten Fällen sind diese Schmerzen sogar vergleichbar mit denen eines Bandscheibenvorfalls.

Behandlung

Wurde das ISG Syndrom von einem  Orthopäden diagnostiziert, versucht der Arzt das Gelenk wieder in die richtige Position zu bringen. Um die Schmerzen des ISG Syndroms zu lindern, setzt man Spritzen mit Kortison ein. Danach sollte der Patient kurze Zeit spazieren gehen, damit sich die Gelenke wieder normalisieren. Als weiterführende Behandlung des ISG Syndroms und um dauerhaft schmerzfrei zu sein, verordnet der Arzt in vielen Fällen Krankengymnastik und gezieltes Training der Rückenmuskulatur. Auch alternative Heilmethoden wie Akupunktur können Erfolg bringen. Helfen diese Methoden nicht, kann man in Absprache mit dem Arzt eine Spritzenbehandlung durchführen.

Vorbeugung

Grundsätzlich ist ein ganzjähriges Training der Rückenmuskulatur eine gute Maßnahme um plötzlichen Überbelastungen vorzubeugen. Bei Büroarbeiten sollte eine leicht zurückgelehnte Sitzhaltung eingenommen werden, zudem ist die Ausübung von Sportarten wie Walking oder Jogging empfehlenswert. Bei übergewichtigen Patienten sollte jedoch beachtet werden, dass Jogging auch die Beinmuskulatur stark beanspruchen kann. Also: Am Anfang lieber nicht übertreiben, denn falscher Ehrgeiz kann das ISG Syndrom sogar noch verschlimmern.

Lesen Sie mehr zum Thema Frühjahrsmüdigkeit