Was man bei Haarausfall tun kann

Bei Haarausfall hört für viele Männer der Spaß auf - doch manchmal kann man etwas dagegen tun.

bei HaarausfallRund 80 bis 100 Haare verliert jeder Mensch täglich - doch das fällt nicht auf, weil genauso viele nachwachsen. Bei Haarausfall, also Glatzenbildung, bildet der Körper keine neuen oder nur ganz dünne Haare. Das Haar wird licht, die Kopfhaut scheint durch. Für viele Männer ein Problem - doch um das Übel an der Wurzel packen zu können, muss man wissen, warum die Haare ausgehen. Denn manchmal kann man bei Haarausfall etwas tun!

Bei Haarausfall spielen häufig die Gene eine Rolle
Haarausfall kann verschiedene Ursachen haben. Bei Haarausfall, der erblich bedingt ist, ist die Konzentration des Hormons DHT chronisch erhöht. DHT wird während der  Pubertät ausgeschüttet, seine Funktion bei Erwachsenen ist noch nicht genau erforscht. Viele Männer reagieren überempfindlich auf dieses Hormon, diese Sensibilität wird vererbt. Bei Haarausfall, der an Stirn und Schläfen beginnt, kann man von genetisch bedingter Veranlagung ausgehen. Sicherheit bringt ein Bluttest beim Arzt. Es gibt Medikamente, mit denen man bei Haarausfall dieser Form eine Besserung erzielen kann - wenn man früh genug mit der Behandlung beginnt.

Krankhafter Haarausfall
Bei Haarausfall, der lokal begrenzt ist und an verschiedenen Stellen des Körpers auftritt, spricht man von kreisrundem Haarausfall. Die Ursachen für die runden Kahlstellen sind noch nicht ganz erforscht, vermutet wird eine Autoimmunkrankheit. Das Immunsystem bekämpft die eigenen Haarfolikel. Beim  kreisrunden Haarausfall helfen bislang noch keine Medikamente.

Haarausfall durch Stress
Bei Haarausfall, der ganz plötzlich auftritt, kann Stress die Ursache sein. Auch bestimmte Mangelerscheinungen, Essstörungen, eine einseitige Diät und Stoffwechselkrankheiten können dazu führen, dass das Haar licht wird. Da man bestimmte Formen der Glatzenbildung behandeln kann, ist es wichtig, bei Haarausfall schnell die Ursachen zu klären.