Medizin aus der Familie der Korbblütler

Arnika - Heilpflanze mit haarigen Blättern

Arnika - Zauberpflanze mit heilender Wirkung

ArnikaArnika, auch bekannt unter dem Namen Wund- oder Fallkraut, ist etwa seit dem 18. Jahrhundert als Heilmittel bekannt. Die Pflanze aus der Familie der Korbblütler gedeiht zumeist in den Pyrenäen, den Alpen sowie in Teilen des Balkans und des Baltikums. Da die Arnikapflanze in Deutschland mittlerweile auf der Roten Liste der gefährdeten Arten steht, wurde die Sorte Arbo für den Feldanbau gezüchtet. Arnikapflanzen haben unter anderem haarige Blätter und erreichen eine Wuchshöhe bis 60 Zentimeter. In der Medizin kommen vornehmlich die gelben Blütenköpfe zum Einsatz. Daraus werden beispielsweise Tinkturen erstellt. Ätherische Öle, Sesquiterpenlactone und Flavonoide sind die Hauptwirkstoffe in den Arnikablüten.

Verwendung und Wirkung von Arnika

Arnika wird grundsätzlich nur äußerlich in Form von Tinkturen oder Gelen verwendet und ist auch in Globuli enthalten. Anwendungsgebiete sind unter anderem rheumatische Gelenk- und Muskelbeschwerden. Aber auch Venenentzündungen, Gicht und Krampfadern können mit Arnika behandelt werden. Bei aller Heilkraft ist jedoch auch Vorsicht geboten. So löst Arnika bei manchen Menschen auch allergische Reaktionen wie Hautausschläge oder Juckreiz aus.  Die innere Anwendung von Arnika ist im Übrigen nicht zugelassen.

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