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Segelurlaub: Sonne, Meer und gute Laune

Segeln lernen, ganz entspannt

SegelurlaubIm Segelurlaub von Hafen zu Hafen schippern - so lernt man Land und Leute aus einer ganz neuen Perspektive kennen. Segeltörns werden meist in kleinen Gruppen von 8-10 Leuten organisiert. Die Crew wird von einem erfahrenen Skipper angeführt, der die Urlauber in der Bootsführung unterrichtet und bei Gefahr selbst das Ruder übernimmt.

Besonders beliebtes Gewässer für einen Segelurlaub ist das Mittelmeer. Hier herrschen ein angenehmes Klima und schwache Gezeiten, die auch unerfahrenen Seglern den Umgang mit dem Boot erleichtern. An den Küsten Kroatiens, Italiens und Griechenlands kann man problemlos die ersten Manöver und Segelhandgriffe erlernen. Und wenn es an Bord einmal ruhiger zugeht, dürfen Segel-Novizen in der warmen Sonne faulenzen, während der Skipper das Boot sicher zum nächsten Hafen steuert.

Für Segler, die gegen Kälte und Regen unempfindlich sind, bietet sich auch ein Urlaub auf heimischen Gewässern an. Verschiedene Reisegesellschaften haben organisierte Segeltörns auf der Nord- und Ostsee im Programm. Die Ostsee zählt wegen ihrer guten Wind- und Strömungsverhältnisse zu den besten Segelgebieten der Welt. Ein Segelurlaub auf der Nordsee ist dagegen nur etwas für Könner: die starken Strömungen und Tiden des Meeres fordern großes Geschick in der Bootsführung. 

Doch wer sich nicht gleich auf das Meer traut, kann einen Segelurlaub ebenso gut im Binnenland verbringen. An vielen deutschen Seen werden Segelkurse angeboten, die nach bestandener Prüfung zum Erwerb des Sportführerscheins Binnen führen. In Theorie und Praxis lernt man hier alles, was man zum sicheren Segeln wissen muss. Der erworbene Segelschein berechtigt seinen Besitzer dazu, Boote auszuleihen und auf Binnengewässern ohne Aufsicht zu segeln.

Egal für welche Region man sich im Segelurlaub entscheidet, Spaß und Abenteuer sind garantiert. In die Urlaubstasche packen sollte man allerdings auf jeden Fall ein Mittel gegen Seekrankheit: Denn auch der stärkste Seebär ist dagegen bei einem mehrwöchigen Segeltörn oft nicht gewappnet.



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