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Welche Rassekatze soll es sein ?

Schönheit ist nicht alles

RassekatzeViele Menschen schwärmen für orientalische Rassekatzen - grazile, schlanke, zarte Tiere, wie die Siam, die Thai, die Orientalisch Kurzhaar. Andere mögen die Naturburschen, wie die Maine Coons oder die Norwegischen Waldkatzen mit der imposanten Größe und dem seidig-langhaarigen Fell. Wieder andere verlieben sich beim Anblick einer Heiligen Birma in die leuchtend blauen Augen und die dunkle Maske.

Sehr im Trend liegt auch die so genannte Hybrid-Rassekatze, wie Savannahs, Kanaani oder Bengalen, bei denen wilde Katzenverwandte eingekreuzt wurden. Wie immer sich der Mensch auch entscheidet,das Aussehen und die Schönheit einer Katze sollte aber nicht allein ausschlaggebend für seine Wahl sein.

Denn durch die Zucht hat der Mensch nicht nur das Äußere der Rassekatzen verändert. Auch bestimmte Wesensmerkmale wurden weiter vererbt. Ob ein Tier eher ruhig oder sehr agil ist, gesprächig oder still, neugierig oder abwartend auf den Menschen zugeht, hat längst nicht nur, aber auch mit der Rasse der Katze zu tun.

Wer sich also für eine bestimmte Rassekatze interessiert, der sollte sich zunächst erkundigen, welche Charaktereigenschaften ihr zugeschrieben werden und sich dann einen guten Züchter suchen, der über seine Tiere und ihre individuellen Besonderheiten informiert.

Dazu gehört auch die Beratung, welches Tier zu welcher anderen Rassekatze am besten passen könnte. Denn wer etwa zu einer quirligen Bengalin einer sensible Perserkatze gesellen möchte, wird sich und seine Katzen wahrscheinlich nicht gerade glücklich machen.