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Katzenhaltung: Die wichtigsten Tipps!
Katzen wollen verwöhnt werden
Artgerechte Katzenhaltung ist nicht selbstverständlich. Wer eine Samtpfote in sein Leben holt, der sollte eines wissen: So anpassungsfähig Katzen auch sind, sie krempeln doch unnachahmlich charmant das menschliche Leben um. Und eine möglichst artgerechte Katzenhaltung und ein harmonisches Zusammenleben stellen Ansprüche an den Halter.
In erster Linie sind Katzen Jäger, die allein jagen. Deshalb ist bei der Katzenhaltung zu beachten, dass sie auch nur bedingt sozial verträglich mit Artgenossen sind. Die Frage, wer zu wem passt, lässt sich leider nicht so einfach beantworten. Völlig unproblematisch gestaltet sich die Katzenhaltung, wenn man gleich zwei oder mehrere Katzenbabys aus einer Familie bei sich aufnimmt, dann entfällt der Stress einer späteren Vergesellschaftung.
Tiere, die in einer Katzenhaltung als Freigänger leben, können ihren Instinkt, zu jagen und Beute zu machen, ausleben, Wohnungskatzen nicht. Deshalb muss der Mensch bei der Katzenhaltung in der Wohnung um so mehr dafür sorgen, dass sie abwechslungsreich beschäftigt werden. Denn der größte Feind aller Wohnungskatzen ist die Langeweile. Spielzeug, das ins Beuteschema passt oder interaktiv zur Mitarbeit auffordert, begeistert jede Samtpfote.
So sehr sich die Miniaturtiger auch an einen Menschen binden können, so brauchen sie doch Rückzugsorte, an denen sie ungestört sein können. Höhlen, Körbchen und ein Kratzbaum, der zum Klettern und Kratzen einlädt, dies alles gehört zu einer artgerechten Katzenhaltung.
Liebe geht ja bekanntlich durch den Magen, das gilt erst recht in der Katzenhaltung. Denn die Samtpfoten sind bekannt für ihren wählerischen Geschmack. Abwechslung im Futternapf wird also gerne gesehen und ein kleines Leckerchen zwischendurch oder als Belohnung beim Spielen stärkt nur die Zuneigung. Ein bisschen Verwöhnen gehört eben auch zur richtigen Katzenhaltung.
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