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Kaninchenhaltung im Freien
Viel Platz, Sonne und frische Luft tun den kleinen Hopplern gut
Bei der Kaninchenhaltung gilt es zu beachten, dass Kaninchen nur mit Kaninchen wirklich glücklich werden. Kaninchenhaltung in Einzelhaft ist für diese hoch sozialen Tiere eine Qual, sie leben am besten immer kleinen Gruppen zusammen. Aber auch die glücklichsten Kaninchen freuen sich über frische Luft und grünes Gras. Deshalb sollte man diesen Tieren im Sommerhalbjahr ein Freigehege im Garten anlegen.
Bei einer artgerechten Kaninchenhaltung im Freien ändert sich das Verhalten der ehemaligen Stubenhocker deutlich. Sobald sie die Nase in die freie Natur recken dürfen, ist die Lebensfreude deutlich zu spüren und die neue Umgebung wird aufmerksam erforscht.
Das sollten Sie bei der Kaninchenhaltung beachten
Natürlich gibt es Einiges zu beachten, damit das die Kaninchenhaltung im Freigehege erfolgreich abläuft. Kaninchen sind perfekte Tunnelbauer. Wenn sie längere Zeit unbeaufsichtigt bleiben, gelingt ihnen garantiert der Ausbruch. Sie nagen sich auch gern ins Freie, deshalb gehört zur Kaninchenhaltung ein ausbruchsicheres Gehege. Außerdem sollte es Versteckmöglichkeiten und Plätze zum Graben bieten, sowie Tunnelröhren und Schlafhäuschen. Naturmaterialien und Äste zum Benagen sind für die artgerechte Kaninchenhaltung unerlässlich.
Von oben müssen die Kaninchen vor Greifvögeln geschützt werden. Außerdem sind Sonnenschutz und Rückzugsmöglichkeiten bei schlechtem Wetter nötig, damit die Tiere Tag und Nacht draußen bleiben können. Sehr wichtig für die richtige Kaninchenhaltung: Giftigen Gartenpflanzen dürfen nicht in Reichweite stehen. Außerdem sollten die Tiere gegen die von wilden Artgenossen übertragenen Krankheiten geimpft werden.
Solch eine artgerechte Kaninchenhaltung bringt dem Menschen viel Freude und Entspannung beim Beobachten seiner Lieblinge.
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