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Radwanderweg - mit dem Fahrrad Deutschland entdecken
In Deutschland stehen Radlern über 70.000 Kilometer Radwanderwege zur Verfügung
Unter einem Radwanderweg versteht man umgangssprachlich eine Strecke, die für Fahrradfahrer geeignet ist und weder von Autos noch von Motorrädern befahren werden darf. Der Allgemeine Deutsche Fahrradclub (ADFC) unterscheidet zwischen Radweg, Radwanderweg und Radfernweg. Der Radweg ist durch ein entsprechendes Verkehrzeichen ausgewiesen. Der Radwanderweg ist eine Strecke innerhalb eines Landkreises oder eines zusammenhängenden Gebiets, zum Beispiel Friesland. Ein Radfernweg hingegen muss mindestens 150 Kilometer lang und einheitlich beschildert sein.
Radwanderweg-Karten weisen den Weg
Viele Tourismusvereine und Landkreise geben spezielle Karten heraus, auf denen die Radwanderwege einer Region verzeichnet sind. Für Radler gibt es außerdem spezielle Reiseführer, herausgegeben von Verlagen und Radverbänden wie dem ADFC. Radwanderwege haben unterschiedliche Schwierigkeitsgrade. Vom Aktivurlaub mit einer Tour durch das Gebirge mit dem Mountainbike bis zur familienfreundlichen, steigungsarmen Route ist alles möglich.
Radwanderwege und Radfernwege führen häufig an Flüssen entlang, die bekanntesten Radwanderwege am Wasser sind an der Elbe, an der Weser, am Rhein und an der Mosel. Auch eine Stadt lässt sich mit dem Rad erkunden: In München gibt es rund 1200 Kilometer Radwege, in Berlin rund 1000. Auch für Kunst- und Kulturfreunde gibt es Radwanderwege mit interessanten Schwerpunkten: Die 100-Schlösser-Route führt auf 960 Kilometer durch das Münsterland, vorbei an Schlössern und Burgen. In der Pfalz verläuft ein Radwanderweg entlang der deutschen Weinstraße. Und sogar die Spuren des Papsts kann man mit dem Rad verfolgen - auf dem Benediktweg. Durch die Heimat Papst Bendikts XVI, von Altötting nach Traunsstein, führt dieser etwas andere Radwanderweg.
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