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Bewerbung für Olympia
Olympia 2018 in München und Garmisch-Partenkirchen
Olympia 2018 - Der Countdown für München läuft
Wenn es nach Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) und Oberbürgermeister Christian Ude geht, dann steht die Bayerische Landeshauptstadt und das Münchner Umfeld im Februar 2018 ganz im Zeichen von Olympia. Auch wenn es bis dahin noch acht Jahre dauert - der Zeitplan ist eng. Bereits am 6. Juli 2011 will die IOC Vollversammlung in Durban über den endgültigen Austragungsort entscheiden. München muss sich dabei gegen die beiden Kontrahenten Annecy (Frankreich) und Pyeongchang (Südkorea) durchsetzen. Überzeugen will die Bewerbungsgesellschaft dabei unter anderem mit ihrem Zwei-Park-Konzept: So steht in München der Eis-Park und in Garmisch-Partenkirchen der Schnee-Park (Bob, Skeleton- und Rodelwettbewerbe finden in Schönau am Königssee statt). Auch haben sich die Organisatoren für das Unterfangen "Olympia 2018" prominente Unterstützer wie Katarina Wilhelm, Lars Riedel oder Heiner Brand als Botschafter mit ins Boot geholt. Am 11. Januar 2011 muss das zweite Bewerbungsdokument für "Olympia 2018" dem IOC vorgelegt werden.
Garmisch-Partenkirchen stellt sich gegen Olympia 2018
Aber nicht alle Menschen teilen die Begeisterung für die Bewerbung für "Olympia 2018". Im als Schnee-Park eingeplanten Garmisch-Partenkirchen regt sich Widerstand - vor allem bei den Grundstücksbesitzern, die Flächen unter anderem für das zweite Olympische Dorf bereitstellen sollen. Auch ein Bürgerentscheid ist bereits in Vorbereitung - rund 3.000 Unterschriften hierfür wurden bereits gesammelt. Ministerpräsident Horst Seehofer muss also noch viel Überzeugungsarbeit für Olympia 2018 leisten. Unterstützung erhalten die Befürworter auch von den Grünen Sabine Krieger und Jutta Koller, die sieben gute Gründe für Olympia 2018 zusammen gestellt haben.
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