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Golfhandicap - Was ist das?

Der bekannte Golfbegriff kurz erklärt

GolfhandicapDas Golfhandicap (auch Stammvorgabe gennant) beschreibt die ungefähre Spielstärke eines Golfspielers. Das Handicap ergibt sich traditionell aus der Differenz des Par eines Golfplatzes (in der Regel 72) und der Anzahl der Schläge, die ein Golfer zum Beenden einer Golfrunde benötigt. Wenn ein Spieler  also beispielsweise bei einem Par von 72 durchschnittlich 100 Schläge einsetzten würde, um das Ende der Golfrunde zu erreichen, so läge sein Golfhandicap bei -28. Ein Spieler, dessen Golfhandicap das Par genau erreicht, also bei 0 liegt, bezeichnet man auch als Scratch-Golfer. Bei fast allen Spielern ist das Golfhandicap jedoch eine negative Zahl. In Deutschland haben Anfänger ein Golfhandicap von mindestens -54, während es die besten Amateurspieler auf etwa +4 bringen. Das heisst, dass ein Spieler um so stärker ist, je niedriger sein Golfhandicap ausfällt.

Mithilfe des Golfhandicaps ist es möglich, dass auch Golfer mit unterschiedlicher Spielstärke gegeneinander antreten und einen Wettbewerb gewinnen können. Vor einem Golfturnier wird die sogennante Spielvorgabe benannt, die aus dem Golfhandicap und dem Schwierigkeitsgrad des Golfplatzes errechnet wird. Daraus ergibt sich ein bestimmte Anzahl von Vorgabeschlägen für Golfer, die diese von der Schlagzahl einer Runde abziehen dürfen. Dieses Endergebnis ist auch als „Netto-Ergebnis“ bekannt.

Bei Amateurwettspielen werden in den meisten Golfclubs verschiedene Netto-Preise ausgeschrieben, so dass auch Anfänger die Chance haben, einen Preis zu gewinnen. Zusätzlich gibt es meist einen Brutto-Preis für den Sieger mit dem absolut besten Ergebnis, ohne Abzug von Vorgabeschlägen. Berufsspieler werden dagegen immer brutto bewertet und haben kein Handicap. Auch bei nationalen und internationalen Amateurmeisterschaften werden oft nur Bruttopreise ausgeschrieben und das Golfhandicap spielt keine Rolle.

 

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