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Vintage Mode - im Look vergangener Zeiten
Alte Mode hat ein neues Gesicht
Vintage Mode ist zur Zeit der große Renner: In den hippen Vierteln der Großstädte wimmelt es nur so von Mädels in 60er Jahre Minikleidern, Elvis-Verschnitten mit Rockabilly Tollen, engen Hosen und karierten Holzfäller-Shirts. Ausgelöst haben diesen Trend Celebrities wie Kate Moss, Julia Roberts und Dita von Teese, die gerne einmal Vintage Kleider zu Filmfestspielen oder Gala-Abenden tragen. Der Clou dabei: Vintage Mode ist einzigartig und individuell. Das original Matrosenkleid aus den 30ern oder das Vintage Kostüm von Valentino hat einfach nicht jeder. Und wenn man dann gefragt wird, wo denn das Wahnsinnsteil herstammt, das man da trägt, haucht man einfach nonchalant: „Ach, das ist Vintage, Darling!“.
Was ist Vintage Mode?
Als Vintage Mode bezeichnet man im allgemeinen Kleidung, die in den 1920er bis 1980er Jahren hergestellt wurde. Kleider, die aus der Zeit vor 1920 stammen, nennt man dagegen meist „antik“. Das Wort „Vintage“ stammt aus der Weinkunde und ist lediglich ein eleganter Euphemismus für „alt“. Die meiste Vintage Mode, die man heute in den Läden findet, ist nicht nur alt, sondern auch gebraucht. Manchmal findet man allerdings auch ungetragene Stücke, die aus alten Lagerbeständen stammen. Wenn diese auch noch die Original-Schilder des Herstellers tragen, sind sie oft besonders wertvoll. Als Retro-Kleidung bezeichnet man hingegen meist neue Kleidung, die dem Stil einer bestimmten Zeit nachempfunden ist.
Warum Vintage Mode?
Davon abgesehen, dass man sich mit Vintage Mode ganz individuell kleiden kann, hat das Tragen von Kleidung aus vergangenen Zeiten auch andere Vorteile. Viele Stücke kann man heute günstig in Second Hand Läden oder auf dem Flohmarkt erstehen und so gegenüber dem Kauf von neuer Ware Geld sparen. Oft ist Vintage Mode auch besser verarbeitet als neue Kleidung, besteht aus hochwertigeren Materialien und ist in vielen Fällen sogar von Hand genäht. Und umweltschonender ist der Kauf von Second Hand Kleidern selbstverständlich auch.
Für Sammler ist Vintage Mode sogar eine richtige Investition: Wer ein echtes Vintage Stück von Designern wie Chanel, Givenchy oder Schiaparelli besitzt, kann davon ausgehen, dass es im Wert steigt. Das kleine Schwarze von Givenchy aus dem Film „Breakfast at Tiffanys“ ersteigerte bei einer Auktion im Jahr 2006 beispielsweise rund 600.000 Euro. Wehmutstropfen für Sammler: Wer Vintage Mode als Investition versteht, darf die guten Stücke leider selbst nicht tragen, da sie sonst durch die Abnutzung an Wert verlieren können.
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