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Das kleine Schwarze - die Geheimwaffe im Kleiderschrank

Einfach, schlicht und trotzdem sexy

Das kleine Schwarze ist ein Klassiker der Modegeschichte. Wer das erste Modell erfand bleibt umstritten, als begehrtes Modestück machte es aber wohl als erste Coco Chanel bekannt. Die Design-Koryphäe nannte das kleine Schwarze 1926 in der Zeitschrift Vogue „eine Art von Uniform für alle Frauen mit Geschmack“. Schnell wurden ihre Modelle so populär, dass sie von Vogue als "Chanels Ford" bezeichnet wurden - in Anlehnung an die Fließbandproduktion des amerikanischen Wagens, der wie Chanels Kleid anfangs nur in Schwarz zu haben war.

Das kleine Schwarze - elegant wie Audrey Hepburn

Zum absoluten Verkaufsschlager wurde das kleine Schwarze besonders in den 50er Jahren, als alle Frauen aussehen wollten wie Audrey Hepburn in „Breakfast at Tiffany’s“.  Der Designer Givenchy hatte das Kleid extra für den Film entworfen und Hepburn auf den Leib geschneidert. Die Schauspielerin trägt das kleine Schwarze in der Rolle von Holly Golightly in fast allen Szenen des Films - ob auf der Cocktailparty, beim Einkaufsbummel oder beim Besuch in Sing-Sing – und macht dabei immer eine perfekte Figur. Im Jahr 2006 erbrachte das kleine Schwarze aus „Breakfast at Tiffany’s“ bei einer Versteigerung im Auktionshaus Christie’s rund 600.000 Euro - der höchste Preis, der je für ein Kleid aus einem Film gezahlt wurde.

Auch heute noch genießt das kleine Schwarze Kultstatus und ist ein Muss im Kleiderschrank jeder eleganten Frau. Abgesehen davon, dass Schwarz schlank macht, passt das Kleid einfach zu jedem Anlass und wird gepaart mit den richtigen Accessoires zum absoluten Hingucker. Audrey hat es vorgemacht: Perlenkette, Zigarettenspitze und eine elegante Handtasche über dem Arm – schon ist das kleine Schwarze ausgehfertig.

Das kleine Schwarze: Verschiedene Modelle

Modelle gibt es in vielen Formen und Ausführungen, so dass für jede Figur das richtige Kleid zu haben ist. Wer schlank ist und schöne Beine hat, trägt das kleine Schwarze am besten in Miniform, mit moderatem Ausschnitt. Ein wenig Bauchansatz kaschiert man mit einem Plisseekleid im Empire-Stil und bei kräftigen Oberschenkeln wirkt ein Kleid in Knielänge und weitem Ausschnitt besonders vorteilhaft. Aber vorsicht: zu lang und hochgeschlossen sollte das kleine Schwarze nicht sein, denn wenn gar keine Haut zu sehen ist, kann „all in black“ schnell trist und nonnenhaft wirken.