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Feinmotorik für die Finger
Fingerboarding
Als Fingerboarding bezeichnet man das Bewegen eines
Miniaturskateboards mit den Fingern.
Dabei werden nach dem Vorbild des Skateboardens Tricks, Sprünge und Drehungen vorgeführt. Die Anfänge reichen bis in die 70er Jahre zurück, jedoch wurde Fingerboarding
einem breiteren Publikum erst Ende der 90er bekannt. Seit 2008 gibt es sogar Weltmeisterschaften, die in Schwarzenbach an der Saale
stattfinden. Eine Gallionsfigur des Fingerboardings ist der Münchner
Martin Winkler. Er galt als einer der ersten deutschen Fingerboarder und hat mittlerweile sogar ein Buch über das Fingerboarding verfasst.
Vom Anfängerboard bis zum Profigerät
Fingerboarding ist nicht nur denkbar einfach zu erlernen, es fördert
die Feinmotorik und ist durchaus preiswert. So kosten Einsteiger-
Boards nur um die 10 Euro. Online-Shops führen mittlerweile sogar
Profi-Boards aus Mahagoni mit Moosgummiauflage. Außerdem gibt es
mittlerweile etliche Zubehörteile wie beispielsweise Rampen oder Parks.
Tricks und Fun-Faktor
Der sportliche Reiz des Fingerboardings liegt darin, dass man die gleichen Tricks wie beim Skateboarding vorführen kann. Zum Erlernen
braucht man jede Menge Geschick und Ausdauer, mit ein bisschen
Fingerspitzengefühl kann man sich jedoch relativ schnell Tricks wie
den „Ollie“ beibringen. Der „Ollie“ ist ein Sprung mit dem Board, er bildet die Basis für die meisten Skateboard-Tricks. Da Verletzungen oder Verspannungen bei dieser Sportart fast unmöglich sind, eignet es sich hervorragend dafür, Beweglichkeit, Geschicklichkeit und die Koordination zu trainieren. Zudem garantiert das Fingerboarding allerhand Spaß und Motivation für Abende mit Freunden.
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