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Beikost für Babys
Je einfacher desto besser
Die erste Beikost für Babys nach der Muttermilch soll so wenige Zutaten wie möglich haben. Der Grund: Das Immunsystem der Kleinen ist noch nicht ausgereift. Sie sollten mit der Beikost am besten nach und nach an neue Lebensmittel gewöhnt werden, erklärt Sonja Lämmel, Diplom-Ökotrophologin beim Deutschen Allergie- und Asthmabund im Apothekenmagazin "Baby und Familie". Allerdings sei es nicht nötig, mit der Beikost aus Angst vor Allergien möglichst spät zu beginnen. Es gebe keine Studien, die belegen, dass ein früher Beikost-Beginn das Allergierisiko erhöhe.
Beikost aus ein bis zwei Zutaten
Viele Mütter beginnen mit Karottenbrei als erste Beikost zwischen dem 5. und dem 7. Monat. Ein Teelöffel kaltgepresstes Öl deckt zudem den Energie- und Fettbedarf des Babys. Später kann man dann Kartoffel oder Pastinake zur Beikost mischen - beide Gemüsesorten gelten als gut verträglich. Breie mit nur einem oder zwei Gemüsesorten aus dem Handel eignen sich als erste Beikost, ebenso Breie aus gut verträglichen Getreidesorten, die mit Milchnahrung (z.B. hypoallergen) oder Wasser angerührt werden. Sinnvoll ist, immer eine Zeit lang bei einer Sorte zu bleiben und so Schritt für Schritt eine abwechslungsreiche Beikost aufzubauen.


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